Frage vom 27. Oktober 2026
Deine sechsundachtzigjährige Nachbarin fährt ihren Mann dreimal pro Woche zur Dialyse. Die Klinik liegt sieben Kilometer entfernt. Ein Fahrdienst wäre verfügbar, würde durch Umwege und Wartezeiten aber jeden Termin deutlich verlängern. Du hast gesehen, wie sie beim Ausparken zweimal das Hoftor streifte und ein von rechts kommendes Fahrrad erst spät bemerkte. Auf deine Sorge reagiert sie abweisend. Ein Hinweis an die zuständige Behörde könnte eine Überprüfung auslösen. Du möchtest niemanden gefährden, den beiden aber auch nicht vorschnell ihre Unabhängigkeit nehmen.
Was wählst du?
Deine Beobachtungen melden und eine Überprüfung ihrer Fahrtüchtigkeit anstoßen
Vorerst nichts melden und ihr die Entscheidung über ihre Fahrten überlassen
