Frage vom 27. September 2026
Ein siebenundfünfzigjähriger Nachbar braucht nach einem Schlaganfall Unterstützung bei wichtigen rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten. Angehörige hat er nicht. Das Betreuungsgericht fragt, ob du eine ehrenamtliche Betreuung übernehmen würdest. Ihr kennt euch seit zwölf Jahren, seid aber nicht eng befreundet. Der festzulegende Aufgabenbereich würde regelmäßig Zeit und Verantwortung verlangen. Eine berufliche Betreuung wäre möglich, hätte jedoch weniger Raum für persönliche Kontakte. Du könntest ihm vertraute Unterstützung geben, müsstest dafür dauerhaft andere Verpflichtungen reduzieren
Was wählst du?
Die ehrenamtliche Betreuung übernehmen und Zeit sowie Verantwortung für ihn einplanen
Ablehnen und die rechtliche Unterstützung einer beruflichen Betreuung überlassen
